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Queen Esther Marrow - Forever Young

„Forever Young“ – eine Hommage  an eine Ausnahmekünstlerin, dargebracht von fantastischen Stimmen und Musikern. Mit diesem Song drückten die Harlem Gospel Singers ihre Bewunderung, Verehrung und Liebe für „ihre“ Queen Esther Marrow bei der Deutschlandpremiere der neuen Show „The Power of Love“ am Sonntagabend im Konzerthaus Dortmund aus. Und das Publikum konnte nur begeistert mit einstimmen und feierte die 72-jährige Gospel-Legende mit minutenlangem Beifall.

Queen Esther Marrow. Foto: AWi

Queen Esther Marrow im Konzerthaus. Foto: AWi

Mit ihren „Babys“, wie sie ihre Sängerinnen und Sänger liebevoll nennt, ist die Amerikanerin nun schon seit über zwanzig Jahren Stammgast in den Konzerthäusern und Hallen Deutschlands. Und sie hat von ihrer Faszination und Stimme nichts verloren. Im Gegenteil. Wenn man Queen Esther heute auf der Bühne hört, dann weiß man, welche Urkraft eine Stimme haben kann. Sie reißt das Publikum nach wie vor von den Sitzen. Und sie befindet sich in einer beeindruckenden Form. Einer der vielen Höhepunkte bei der Premiere der Deutschlandtour war zweifelsohne ihr „Elijah Rock“. Da trat die Queen zum Wettstreit mit dem Saxophon von Marquis „Q“ Sayles an. Stimme gegen/mit Saxophon. Genial, ein Song, eine Darbietung, die Gänsehaut verbreitete. Dieses Wechselspeil der flehenden Stimme und dann das den Raum ausfüllende Saxophon.

50 Jahre steht sie nun schon auf der Bühne, trat zusammen mit anderen Größen wie Aretha Franklin, Bob Dylan, Chick Corea, B.B. King, Miriam Makeba oder auch Harry Belafonte auf. Und wenn sie dann dem Publikum mit glänzenden Augen erzählt, dass Liebe Grenzen überwinden kann, dass Liebe Probleme bewältigen kann, dann glaubt man der Queen das. Sie selbst zieht ihre Kraft aus ihrem Glauben, vielleicht auch den Glauben an eine bessere Welt. „Die Liebe hat mich stets vorangetrieben: Die Liebe zur Musik, zur Bühne und zu meinem Publikum“, betont die Queen. Und so erinnert sie aus ganzem Herzen in einem „Freedom“-Medley an die großen Friedensbotschafter dieser Welt, an Dr. Martin Luther King, an Ghandi oder auch Nelson Mandela, die die Sprache der Liebe für mehr Gerechtigkeit sprechen ließen. 

Die Macht der Musik und der Liebe

Und so passt der Titel dieser mitreißenden Show „The Power of Love“ im Jubiläumsjahr zum Leben und Wirken dieser Ausnahmekünstlerin, die es immer wieder schafft, neue, fantastische Stimmen auf Tour zu bringen. Natürlich sind auch langjährige Weggefährten mit dabei, etwa ihr Musical Director Anthony Evans. In Dortmund begleitete Ron Williams Queen Esther Marrow. Die beiden verbindet nicht nur eine lange Freundschaft, sondern auch der Kampf gegen Rassismus und Gewalt. Bewegende Spirituals, zeitgenössischer wie traditioneller Gospel und der packende Rhythm & Blues machen diese Show einzigartig.

Musical Director Anthony Evans. Foto: AWi

Musical Director Anthony Evans. Foto: AWi

Während der Songs gewährt Queen Esther Marrow den Besuchern Einblicke in ihr Leben, da flimmern Schwarz-Weiß-Bilder über die große Leinwand, da plaudert die Sängerin über ihr Leben, über einzigartige Begegnungen wie der mit Martin Luther King, erzählt über ihre Großmutter, zu der sie eine ganz innige Beziehung hatte. Ihr widmet sie den Song „Grandma’s Hands“, den Bill Withers geschrieben hat. Und wenn sie diesen Song singt, kann man sich vorstellen, wie Queen Esther an der Hand ihrer Großmutter durch Harlem spazieren ging.

Und was ist ein Abend mit Queen Esther Marrow ohne „Oh, Happy Day“. Darauf haben viele Besucher, die Stammgäste sind, schon gewartet. Als Zugabe kommt es. Man hat es schon zig Mal gehört, doch wenn Queen Esther es mit ihren Babys singt, dann ist es Hymne und Glaubensbekenntnis zugleich. Der Song reißt das Publikum erneut von den Sitzen, da wird stimmgewaltig mitgesungen und gejohlt. Spätestens jetzt glaubt man an die Macht der Musik und Liebe.

  

  Termin(e) im TONGEBIET:

DatumBeginnOrtInformationen
02.01.201420:00Philharmonie Köln
Bischofsgartenstraße 1, Köln
Tickets: von 27,50 - 65 Euro (zzgl. Gebühren der VVK-Stelle)
03.01.201416:00Philharmonie Köln
Bischofsgartenstraße 1, Köln
Tickets: von 27,50 - 65 Euro (zzgl. Gebühren der VVK-Stelle)
20.01.201416:00Beethovenhalle
Wachsbleiche 16, Bonn
Tickets: von 27,50 - 65 Euro (zzgl. Gebühren der VVK-Stelle)
21.01.201420:00Stadthalle Mülheim
Theodor-Heuss-Platz 1, Mülheim an der Ruhr
Tickets: von 27,50 - 65 Euro (zzgl. Gebühren der VVK-Stelle)
23.01.201420:00Tonhalle
Ehrenhof 1, Düsseldorf
Tickets: von 27,50 - 65 Euro (zzgl. Gebühren der VVK-Stelle)
24.01.201420:00Tonhalle
Ehrenhof 1, Düsseldorf
Tickets: von 27,50 - 65 Euro (zzgl. Gebühren der VVK-Stelle)

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