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Pretty Things - Neues Album und Tour

Neben den Stones zählen die „Pretty Things“ zu den britischen Rock-Bands der ersten Stunde. Anders als die Stones haben die Pretty Things jetzt aber auch ein aktuelles Studio-Album mit neuen Songs am Start. „The Sweet Pretty Things (Are In Bed Now, Of Course)“ (Repertoire/Hart Music) ist soeben erschienen und zeigt die Band um Phil May und Dick Taylor in Top-Form. Im November und Dezember spielt die Bands zwei Mal im TONGEBIET.

Es ist das erste Studioalbum seit sieben Jahren und das 12. Studio-Album in der Karriere von The Pretty Things. In den 52 Jahren, seit die Pretty Things dabei sind, hat sich in der Musik-Szene viel verändert, die Pretty Things nicht. Sie sind eine Konstante, unverbiegbar und unbesiegbar. Immer dabei Sänger Phil May und Gitarrist Dick Taylor, der damals zu Beginn der Sixties ja auch zur Urbesetzung der Rolling Stones zählte. In den Sixties waren die Pretty Things die wahren bösen Buben des Rock‘n‘Roll. Sie waren härter als die Stones, skandlöser und landeten auch öfter auf dem Index. So auch ihr unverblümter Song „L.S.D.“.

Bis heute finden sich Prominente wie Bowie, Bruce Springsteen und sein Gitarrist Little Steven, David Gilmour, Van Morrison und Jack White, um als bekennende und passionierte Pretty Things-Fans mit der Band in irgendeiner Form zusammen zu arbeiten. Auch wenn die Pretty Things nicht annähernd so erfolgreich waren wie ihre Zeitgenossen, die Stones, Small Faces, Kinks oder The Who, haben sie dennoch ihre Spuren in der Rockgeschichte hinterlassen und werden deshalb bis heute bewundert. 1968 schrieben sie mit „S.F. Sorrow“ die erste Rockoper der Musikgeschichte und lieferten damit die Blaupause für „Tommy“.

Musikalisch bleiben die Pretty Things sich auch auf dem neuen Album, das live im Studio aufgenommen wurde und in den Abbey Road Studios abgemischt wurde, absolut treu. Egal zu welcher Phase ihres Bestehens, Phil May und Dick Taylor konnten und wollten ihren Ursprung in den 60ern nie verleugnen. So klingt auch das neue Album nach Sixties, ohne dabei Vintage zu sein. Es ist eine gelungene Mischung aus luftigem Sixties-Beat, straighten Rock-Nummern und Psychedelischem, alles im Geist der Sixties, ohne dabei aber nostalisch zu klingen. Im Moment gehören neben May und Taylor auch George Woosey (Bass, Gesang), Jack Greenwood (Schlagzeug), Frank Holland (Lead- und Rhythmusgitarre, Gesang, Harp) zum Line-Up.

  

  Termin(e) im TONGEBIET:

DatumBeginnOrtInformationen
11.11.201520:00Turock
Viehofer Platz 3, Essen
Tickets: VVK 24,30 Euro inkl. Gebühr
08.12.201520:00Harmonie Bonn
Frongasse 28-30, Bonn
Tickets: VVK 30,20 Euro inkl. Gebühr