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Akua Naru - „First Lady des Global Hip Hop“

Akua Naru, die „First Lady des Global Hip Hop“, meldet sich mit einer neuen ausgedehnten Deutschland-Tour im April 2016 zurück! Und dann kommt sie auch ins TONGEBIET - nach Münster und Duisburg.

Thematisch nimmt die Tour Bezug auf das Buch Black Noise, ein bahnbrechendes Werk der afroamerikanischen Schriftstellerin und Professorin Dr. Tricia Rose. Rose setzt sich mit der Bedeutung von Hip Hop und der kulturellen, der sozialen Relevanz in der Gesellschaft, sowie der Rolle der Frau innerhalb dieser, auseinander. Zudem thematisiert der gewählte Titel der Tour einen weiteren wichtigen Aspekt bei Akua Naru – ihre Texte, die politisch und immer auch ein Statement sind. Ein Statement gegen immer noch bestehenden Rassismus und Sexismus.

Mit ihrem aktuellen Studioalbum The Miner’s Canary ( Februar 2015) spielte Akua Naru in diesem Jahr über 40 Konzerte allein in Deutschland und auch auf dem international renomierten Glastonbury Festival. Mit ihrer Musik bringt sie den schon verloren geglaubten weiblichen Concious-Rap zurück - und das direkt aus Köln. Doch hört man auch nur einen ihrer Songs, wird einem klar, dass die rheinische Domstadt unmöglich die einzige Station in Akua Narus Leben gewesen sein kann. Afrikanische Rhythmen und Klänge, Einflüsse aus Jazz, Blues und Soul durchziehen die smoothen Beats und ergeben zusammen mit Akua Narus ausdrucksstarker Stimme einen Sound, dem man sich nur schwer entziehen kann. Vergleiche mit den Rap-Poetinnen Lauryn Hill oder Bahamadia liegen auf der Hand.

Afroamerikanischen Traditionen der Oratorien

Die in den USA geborene ist die älteste Tochter einer Bank- und Supermarktkassiererin und des Angestellten einer Krankenhauswäscherei. Als sie sieben Jahre alt war, kehrte ihr Vater der Familie den Rücken. Nach dem schmerzhaften Verlust des Vaters versuchte Akua sich erstmals darin, selbst zu schreiben und verbrachte viel Zeit in der Kirche. Ihre Großmutter war Leiterin des Kindergottesdienstes und ihre Tante leitete den Kirchenchor der Gemeinde. Die Erfahrungen eröffneten Akua Naru nicht nur die afroamerikanischen Traditionen der Oratorien und geistlichen Musik, sondern auch eine Welt, die von weiblicher Tatkraft, Widerstandskraft und Führungskompetenz geprägt war.

Ein Hip Hop-begeisterter, gleichaltriger Onkel ermutigte dann seine Nichte dazu, ihre selbstverfassten Gedichte – ganz im Stile der Oratorien ihrer Pastorin – im Rhythmus von Instrumentals zu rezitieren. Was als Spiel begann, wurde im zarten Alter von acht Jahren zu Akuas erstem Rap.

  

  Termin(e) im TONGEBIET:

DatumBeginnOrtInformationen
15.04.201620:00Skaters Palace
Dahlweg 126 , Münster
Eintritt ?  
23.04.201620:00Grammatikoff
Dellplatz 16a, Duisburg
Eintritt ?  

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